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Chronik Teil 1

Runkel, den 01.08.1947

 

Bei der am 01. August 1947 ins Leben gerufenen ersten großen Hauptversammlung aller Schachfreunde in der Gaststätte Erich Reichhardt, Runkel-Lahn, fanden sich 15 Interessenten ein.

Mittelpunkt der Besprechung war:

a) Gründung eines Schachklubs
b) Wahl des Vorstandes
c) Festsetzung der monatlichen Beiträge

a. Mit sofortiger Wirkung wurde ein Verein unter der Bezeichnung Schachklub Runkel 1947 gegründet.

b. Wahlergebnis:

Vereinsfunktion

Name

Vorname

Stimmen

1. Vorsitzender

Hamacher

Paul

9

2. Vorsitzender

Faustmann

Gerhard

12

1. Schriftführer

Kristian

Walter

12

2. Schriftführer

Heusinger

Gerhard

11

1. Kassierer

Pätzold

Otto

15

1. Inventarverwalter

Reichhardt

Erich

15

 

 

 

 

 

 

 

Der gesamte Vorstand wurde und wird auch in Zukunft jeweils für ein Jahr gewählt.

Das Geschäftsjahr geht vom 01.08.1947 bis 31.07.1948. Der monatliche Beitrag beträgt für aktive und passive Mitglieder 1,- DM. Bei Studenten, Lehrlingen und in Berufsausbildung stehende und minderbemittelte Personen - die als solche vom Verein anerkannt werden - tritt eine 50% Ermäßigung ein. Vereinsanwärter bezahlen 25% des monatlichen Beitrages.
Ich erkenne die Satzung des Schachklubs Runkel 1947 an und bestätige durch meine Namensunterschrift meinen freiwilligen Beitritt.

 

Mitgliederverzeichnis:

Name

Vorname

Eintritt in den Klub

Faustmann

Gerhard

01.08.1947

Gebhardt

Erich

01.08.1947

Kristian

Walter

01.08.1947

Kiehnel

Alfred

01.08.1947

Hamacher

Paul

01.08.1947

Pätzold

Otto

01.08.1947

Schäfer

Werner

01.08.1947

Schäfer

Friedrich

01.08.1947

Büchau

Adalbert

01.08.1947

Dietz

Robert

01.08.1947

Uhl

Willi

01.08.1947

Kamps

Edmund

01.08.1947

Sokolowski

Karl

01.08.1947

Viebich

Hermann

01.08.1947

Knöpler

Friedrich

01.08.1947

Heusinger

Gerhard

01.08.1947

Reichhardt

Erich

01.08.1947

Krekel

Willi

01.08.1947

Colditz

Bernhard

01.11.1947

Demel

Gerhard

01.11.1947

Müller

Heinrich

01.11.1947

Freitag

Günter

01.11.1947

Mannes

Karl

01.11.1947

Strohmeyer

Hermann

01.12.1947

Müller

Rudolf

01.12.1947

Krekel

Werner

01.12.1947

Eschhofen

Alfred

01.12.1947

Seelbach

Ludwig

01.12.1947

Schmidt

Alwin

01.12.1947

Steineke

Paul

01.12.1947

Weingarth

Jakob

01.12.1947

Gebhardt

Fritz

01.12.1947

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier das Originalprotokoll mit Namensverzeichnis.

 

 



Originalauszug aus dem Gründungsprotokoll 1947 (Seite 1)

 

Original Mitgliederverzeichnis des Schachklubs Runkel (Seite 2)

 

Original Mitgliederverzeichnis des Schachklubs Runkel (Seite 3)

 

Original Mitgliederverzeichnis des Schachklubs Runkel (Seite 4)

 

Original Mitgliederverzeichnis des Schachklubs Runkel (Seite 5)

 

Original Mitgliederverzeichnis des Schachklubs Runkel (Seite 6)

 

 

 


 

Kreisjugendpflegeausschuss Oberlahn

 

Weilburg, den 25. August 1947

 

An den
S c h a c h - K l u b

R u n k e l

 

B e s c h e i n i g u n g

Der Kreisjugendpflegeausschuss Oberlahn hat mit dem heutigen Tage Ihren Schachklub genehmigt und wünscht Ihnen viel Freude und Entspannung innerhalb Ihres Vereins.

 

Kreisjugendpflegeausschuss

Weilburg/Oberlahn

 

i.A. Busse

 

 


 

Mitgliederversammlung am 21. Oktober 1947

Mitglieder Aufnahme:

Mit Einverständnis aller Mitglieder wurden Gerhard Demel, Heinrich Müller, Günter Freitag und Hermann Strohmeyer ab dem 01. November 1947 Mitglieder des Klubs. Besprechung des voraussichtlich am 09.11.1947 stattfindenden Gründungsfestes.

 

 


 

Mitgliederversammlung am 11. November 1947

 

1. Allgemeiner Rückblick auf die Gründungsfeier des Klubs, die am 04. November 1947 im Saalbau Thomas, Runkel stattfand. Verwertung des Reinerlöses (Beschaffung von Brettern und Figuren).

Mit Einverständnis aller Mitglieder wurden Rudolf Müller, Werner Krekel, Alfred Eschhofen, Ludwig Seelbach und Paul Steineke ab 01. Dezember 1947 Mitglieder des Klubs.

2. Aufstellung einer Mannschaft, die verstärkt durch Aumenauer Schachfreunde am 16.11.1947 in einem Turnierspiel gegen den Schachverein Limburg/Lahn in Runkel (Vereinslokal Erich Reichhardt) ausgetragen wird.

 

Freundschaftsspiel Runkel gegen Limburg

 

am 16. November 1947 14.00 Uhr

 

 


 

Schachverein "Lahn"                                                                                              Limburg/Lahn, den 15.11.1947

L i m b u r g

Vereinslokal: Domhotel

 

 

L i e b e S c h a c h f r e u n d e !

 

Der Meister von Deutschland 1947

G E O R G  K I E N I N G E R

besucht vom 3. bis 13.12.1947 den Hessischen Schachverband, und wir haben die Ehre, ihn am Donnerstag, den 4.12.1947, hier zu empfangen.

Meister Kieninger hält bei uns an diesem Tage in unserem Vereinslokal Domhotel (Bierklause), um 18.00 Uhr, einen interessanten Einführungsvortrag (am Demonstrationsbrett) und spielt dann simultan gegen 30 bis 35 Gegner.

Wir laden Sie zu dieser Veranstaltung freundlichst ein, und erbitten bis zum 27.11.1947 um eventuelle Meldung Ihrer Teilnehmer am Simultanspiel. (Spielgebühr beträgt pro Mann RM 3,-).

Nachmeldungen, die nach dem 27.11.1947 eintreffen, können nicht mehr berücksichtigt werden.

 

 

 

P.S. Die Veranstaltung dauert ungefähr bis 23.00 Uhr.
Falls Sie Übernachtung wünschen, bitte bis zum 27.11. melden, um die Zimmer im Hotel rechtzeitig bestellen zu können.

 

Mit Schachgruß!

 

Schachverein "Lahn"

Kachel

 

 


 

Freundschaftsspiel Runkel gegen Limburg

am 16. November 1947 14.00 Uhr

 

Das Turnier wurde im Vereinslokal Erich Reichhardt ausgetragen. Limburg trat mit 12 Spielern an, so daß der Klub, kombiniert mit Aumenauer Schachfreunden, ebenfalls eine Mannschaft mit 12 Brettern stellte.

Es wurde jeweils nur eine Partie ausgetragen. Unser Klub mit den Schachfreunden aus Aumenau gewann das Turnier mit 6,5 : 5,5 Punkten.

 

 


 

Hessischer Schachverband

Bezirk IX Lahnschachvereinigung

           - L S V -                                                                                                                           Limburg, den 4.12.1947

 

Anschrift: H. Heep, Frickhofen

Egenolfstraße Nr. 27

 

An

Hessischen Schachverband

W i e s b a d e n

 

Betrifft: Gründung der Lahnschachvereinigung LSV

 

Nachstehend bringen wir einen Auszug aus dem Protokoll der Gründungsversammlung vom 4.12.1947.

Auf Einladung des II. Vorsitzenden und Schriftführers des Schachvereins "Lahn" Limburg, Herrn Lothar Kachel, trafen sich im Domhotel zu Limburg die Delegierten der Schachvereine: Limburg, Frickhofen und Runkel, zur Gründung der "Lahnschachvereinigung".

Anwesend waren 7 Herren der genannten 3 Vereine, davon 4 stimmberechtigt.

Nach einer herzlichen Begrüßungsansprache durch Herrn Kachel, wurde der Bezirksvorstand in geheimer Abstimmung gewählt.

 

Einstimmig wurden folgende Wahlvorschläge angenommen:

1. Bez. Vorsitzender Lothar Kachel, Limburg
2. Vorsitzender und Schriftführer des Schachvereins "Lahn" Limburg, Lothar Kachel.
2. Bez. Vorsitzender und Schriftführer des Schachvereins "Lahn" Limburg Heribert Heep Frickhofen
2. Vorsitzender und Protokollführer des Schachklub Frickhofen
Bezirks Kassierer: Paul Hamacher, 1. Vorsitzender des Schachklub Runkel

Die Wahl des Turnierleiters und des Jugendwarts blieb offen, da noch mit dem Beitritt einiger Vereine in Kürze gerechnet wird.

Die "Lahn - Schach - Vereinigung" wird bestrebt sein, durch intensive Mitarbeit und direkte Fühlungnahme mit den angeschlossenen Vereinen, die Zusammenarbeit anzustreben und Schachtalente zu fördern.

Im Anschluß an die Wahl wurde über das im Frühjahr stattfindende Bezirks-Mannschafts-Spiel debattiert. Die Turnierleitung bleibt bis zur Wahl eines Turnierleiters in den Händen des 1. und 2. Vorsitzenden.

Der Schachklub Runkel tritt mit dem 1. Januar 1949 dem Hessischen Schachverband bei. Die "Lahn-Schach-Vereinigung" wird mit diesem Datum in Kraft treten.

 

2. Vorsitzender und Schriftführer

des Bezirkes IX Lahn-Schach-Vereinigung

 

 


 

Runkel, den 04.12.1947

 

Schachklub Runkel 1947

Schachmeister von Deutschland - 1947

Georg Kieninger am 04. Dezember in Limburg

 

Eine Abordnung unseres Klubs (12 Teilnehmer) waren am Vortrags- und Spielabend, 18.00 bis 23.00 Uhr, im Dom Hotel in Limburg vertreten.

Meister Kieninger begann um 19.00 Uhr mit dem Simultanspiel gegen 34 Gegner. Er gewann in vier Stunden gegen 20 Spieler, bei 10 Spielern mußte er Remis geben und gegen vier Schachfreunde gar eine Niederlage hinnehmen.

 

 


 

Mitgliederversammlung am 09. Dezember 1947

 

1. Weihnachtsfeier für sämtliche Mitglieder im Lokal "Wiedscher Hof" Runkel am 27. Dezember 1947

2. Schachverband: Ab 01. Januar 1948 ist der Beitritt zum hessischen Schachverband geplant. Für Turnierspiele wurde die erste Klasse gemeldet.

3. Abschluß der Turnierliste:
Schachmeister des Klubs wurde Gerhard Faustmann.

 

1. Klasse

 

2. Klasse

Rang

Name

Vorname

 

Rang

Name

Vorname

1

Faustmann

Gerhard

 

1

Kamps

Edmund

2

Sokolowski

Karl

 

2

Hamacher

Paul

3

Kiehnel

Alfred

 

3

Diez

Robert

4

Schäfer

Friedrich

 

4

Heusinger

Gerhard

5

Pätzold

Otto

 

5

Coldiz

Bernhard

6

Reichhardt

Erich

 

6

Weingarth

Jakob

7

Kristian

Walter

 

7

Strohmeyer

Hermann

8

Schäfer

Werner

 

8

Müller

Rudolf

9

Knöpler

Friedrich

 

9

Eschhofen

Alfred

10

Gebhardt

Erich

 

10

Mannes

Karl

 

Alle übrigen Mitglieder spielten in der dritten Klasse

 

 


 

Weihnachtsfeier am 28. Dezember 1947

Am 28. Dezember 1947 fand eine Weihnachtsfeier nur für Mitglieder mit je einer Begleitung statt.
Der Vorstand, Herr Hamacher, sprach ein paar einleitende Worte. Im Anschluß daran nahm der Abend eine weihnachtliche Stimmung an. Es kam der Weihnachtsmann und beschenkte alle braven Mitglieder. Gegen 23.00 Uhr wurde ein festliches Essen serviert, welches alle Gemüter in Erstaunen versetzte.

Es ist bestimmt nicht zuviel gesagt: "Es war ein sehr schöner Abend".

 

 


 

HESSISCHER SCHACHVERBAND
(16) W i e s b a d e n
Kiedricher Str. 12
Ruf: 26182

 

23.12.1947 - Li/Si

 

Schachklub Runkel

Herrn Kristian Walter
Runkel/Lahn
Lahngasse 3.

 

Wir bestätigen den Eingang Ihres Aufnahmeformulars und begrüßen Sie als neues Mitglied unseres Verbandes.

 

Mitgliedskarten. Anliegend überreichen wir Ihnen 30 Mitgliedskarten. Wir bitten, diese Spielerpässe mit dem Namen Ihres Vereins, des Mitgliedes und seinen Platz in der Rangliste mit Schreibmaschine auszufüllen und alsdann die Karten an Ihre Mitglieder zu verteilen.

Die Eintrittsgebühr von 20,- RM, gemäß unseren Satzungen, wollen Sie bitte bei Erhalt dieser Zeilen an unseren Kassierer W. Schmidt, Kassel, Kirchweg 76 - Postscheckkonto Ffm., Nr. 101 458 - einsenden. Im übrigen beträgt der Mitgliedsbeitrag pro Kopf und pro Monat 10 Pfennig und wir empfehlen Ihnen, den entsprechenden Betrag für das erste Quartal 1948 mitzuüberweisen.

Schachrundbriefe: Da die Auflage unserer Schachrundbriefe, die regelmäßig am Monatsende erscheinen, beschränkt ist, können wir Ihnen für Ihre Mitglieder nur 6 Exemplare zuteilen. Wir senden Ihnen von der nächsten Nummer an regelmäßig 6 Exemplare zu, die Sie zum Preis von 20 Pfennigen an Ihre Mitglieder weitergeben wollen. Die Kosten für die ersten 5 x 6 Nummern werden wir einfachheithalber per Nachnahme erheben.

Schachbezirke. Unser Verband ist in 9 Bezirke bzw. Unterverbände eingeteilt, Näheres hierüber finden Sie im anliegenden Schachrundbrief 7.

 

Wir bitten, uns den Empfang dieses Briefes zu bestätigen.

 

 


 

Hessischer Schachverband

 

Runkel, den 01.02.1948

Schachklub Runkel 1947

Vereinsmeisterschaft 1948

 

Die Klubmeisterschaften fanden in der 1. Klasse, sowie in der Jugendgruppe ihren Abschluß.

Vereinsmeister 1948 wurde Karl Sokolowski.

 

Klasse A

 

Jugendgruppe

Rang

Name

Vorname

 

Rang

Name

Vorname

1

Sokolowski

Karl

 

1

Garzinsky

Kurt

2

Kristian

Walter

 

2

Frohwein

Erhard

3

Faustmann

Gerhard

 

3

Laux

Rudolf

4

Dr. Müller

Rudolf

 

4

Demel

Gerhard

5

Kiehnel

Alfred

 

5

Steineke

Willi

6

Pätzold

Otto

 

6

Müller

Jakob

7

Strohmeyer

Hermann

 

7

Freitag

Günter

8

Gebhardt

Erich

 

 

 

 

9

Schäfer

Willi

 

 

 

 

10

Knöpler

Friedrich

 

 

 

 

11

Reichhardt

Erich

 

 

 

 

12

Starke

L.

 

 

 

 

13

Kamps

Edmund

 

 

 

 

 

 

Fritz Gebhardt wird auf Beschluß der Versammlung an der Bezirksmeisterschaft ( 4. Brett) teilnehmen.

Die Ausscheidungskämpfe in der 2. und 3. Klasse gehen auch ihrem Ende entgegen. Die Spitzenführer steigen in die erste, bzw. zweite Klasse auf.

 

 


 

Spielplan für die Bezirksmeisterschaften 1948

 

A-Mannschaften:

Sonntag, den 01.02.1948 Runkel gegen Limburg

Sonntag, den 15.02.1948 Frickhofen gegen Runkel

Sonntag, den 15.02.1948 Frickhofen gegen Limburg

 

Einzelmeisterschaft (A-Klasse):

Samstag, den 21.02.1948 in Limburg ( von 14.00 bis 20.00 Uhr)

Sonntag, den 22.02.1948 in Limburg ( von 9.00 bis 12.00 Uhr)

 

Einzelmeisterschaft (Jugend-Klasse): ( von 13.00 bis 19.00 Uhr)

Samstag, den 21.02.1948 spielen parallel zur

Sonntag, den 22.02.1948 Einzelmeisterschaft in der A-Klasse.

 

Spielregeln:

1) Der erstgenannte Verein ist Gastgeber.
2) Der Gastgeber benennt einen Spielleiter; dieser hat sofort das Ergebnis dem Bezirk zu melden.
3) Am 1. Brett hat der Gast weiß, am 2. Brett schwarz und abwechselnd so weiter.
4) Jeder Spieler hat seinen Spielerpaß bei sich zu führen, und auf Verlangen vorzuzeigen.
5) Gespielt wird nach den Regeln des Weltschachbundes.
6) Bedenkzeit: 45 Züge 2 Stunden, 20 Züge je eine weitere Stunde.
7) Im allgemeinen gelten die Turnierbestimmungen des Verbandes.
8) Abgebrochene, bzw. Hängepartien werden von der Turnierleitung (Spielerausschuß) abgeschätzt.

 

 


 

Bezirksmeisterschaft 01. Februar 1948

Mannschaftsturnier: Runkel - Limburg

 

Beginn: 01.02.1948 14.00 Uhr Vereinslokal

Ende : 01.02.1948 18.00 Uhr Vereinslokal

 

Ergebnis: Limburg gewann mit 7,0 : 1,0 Punkten.

Es war vorauszusehen, daß die Limburger Mannschaft mit einem vollen Erfolg die Heimreise antreten würde. Limburg ist eine Mannschaft der Spitzenspieler. Wir haben aber gut gespielt, und in einem Jahr werden wohl die Limburger an einer härteren Nuß zu knacken haben. Wir erkennen den ehrenhaften Sieg der Limburger an und danken der Mannschaft für ihr Erscheinen.

 

 


 

Hessischer Schachverband Limburg/Lahn, den 10. Februar 1948

Bezirk IX - Limburg

per Adr.: H. Heep, Frickhofen

Egenolfstraße 27

 

Betrifft: Bezirksturnier am 15.2.1948

Wie mir der Schachklub Runkel mitteilt, war es leider nicht möglich, die Fahrgenehmigung für einen Lastkraftwagen (nach Frickhofen) zu erhalten.

Auch alle meine Bemühungen, hier in Limburg ein Fahrzeug zu beschaffen, waren zum größten Bedauern negativ.

Es bleibt somit nur der eine Ausweg, das Turnier in Limburg auszutragen, da Sonntags keine Bahnverbindung nach Frickhofen besteht.

Infolge der Zeitknappheit ist eine Terminänderung keinesfalls mehr möglich.

 

Es wird also wie folgt gespielt:

ab 8.30 Uhr Frickhofen gegen Runkel

ab 14.00 Uhr Frickhofen gegen Limburg

 

Spiellokal: Domhotel.

Turnierleitung stellt Schachverein Limburg.

Für Partiezettel hat jeder Verein für sich aufzukommen.

 

An Schachverein Limburg

Schachklub Frickhofen

Schachklub Runkel

 

Kachel

(1. Vorsitzender)

 

 


 

Bezirksmeisterschaft 01.03.1948

 

Mannschaftsturnier: Runkel - Frickhofen

 

Beginn: 01.03.1948 14.00 Uhr Dom Hotel Limburg

Ende : 01.03.1948 17.00 Uhr Dom Hotel Limburg

 

Die Frickhöfer Mannschaft gewann mit 4,5 : 3,5 Punkten. Frickhofen wurde zu leicht genommen, obwohl es sich um eine Mannschaft von routinierten Spielern handelte.

 

 


 

Hessischer Schachverband

Bezirk IX - Limburg/Lahn

(Lahn-Schach-Vereinigung)

Geschäftsstelle: H. Heep Frickhofen, Egenolfstraße 27

 

Limburg/Lahn, den 1. April 1948

 

An alle Schachvereine der Lahn-Schach-Vereinigung- Bezirk IX

 

Gastspielreise von Großmeister Bogoljubow

Wie bereits im Schachrundbrief bekanntgegeben, erwarten wir den Großmeister am 10. April 1948 in Limburg/L.

Die Veranstaltung findet (am Samstag, den 10.4.1948) im großen Saal des Domhotels um 20:00 Uhr statt und umfaßt einen Vortrag mit anschließendem Simultanspiel an 40 Brettern.

Ausrichter der Veranstaltung: Schachverein "Lahn" Limburg

Lothar Kachel, 1. Vorsitzender

 

 


 

Heinr. Stöppler, Turnierleiter

 

Alle Schachfreunde sind freundlichst eingeladen!

Am Simultanspiel kann sich Ihr Verein mit 3 Spielern beteiligen und bitten uns die Namen sofort mitzuteilen. Meldungen, die nicht bis Donnerstag, den 8.4.1948 eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden.

Spielgebühr: pro Teilnehmer 5,- DM. und 1 Zigarette oder Zigarre

(Erwerbslose und Neubürger zahlen 2,50 DM.)

 

Großmeister Bogoljubow bittet um ein gutes Quartier sowie selbstverständlicherweise auch um eine kleine Aufbesserung seines Magens- und Rauchbudgets, was wir der großen Leistung allein schon, die Bogoljubow vollbringt schuldig sind.

Wir bitten Sie deshalb auch um Ihre Unterstützung. Spenden Sie im Rahmen des Möglichen eine Kleinigkeit an Lebensmittel (bzw. Brot- Fettmarken etc.), wofür wir Ihnen im voraus herzlichst danken.

 

Mit den besten Schachgrüßen

Kachel

 

PS.

Alle Mitteilungen erbeten an:

Lothar Kachel, Limburg/L
1. Vorsitzender
Kirchgasse Nr. 3

 

 


 

Runkel, den 04.04.1948

 

Schachklub Runkel 1947

Freundschaftsspiel 1948

Runkel - Aumenau

 

Am Sonntag, den 04. April 1948 - 18.40 Uhr in Runkel.

Aumenau trat mit sechs Spielern an. Über die ersten drei Spieler war kaum ein Sieg zu erwarten. Wir mußten leider zwei weitere Verlustpunkte einstecken, da sich unsere Mannschaft teilweise aus Spielern der zweiten Klasse zusammensetzte. Wir verloren mit 1,0 : 5,0 Punkten.

 

 


 

Schachverein "Lahn Limburg"

Vereinslokal: Dom Hotel, Grabenstraße 57
Ruf: 249
Limburg Bankkonto: Kreissparkasse Limburg Nr. 5552

Telegramme Schachverein:
Anschrift: Heinz Wendenburg (Schriftführer),
Limburg an der Lahn
Fleischgasse Nr. 15

 

Limburg/Lahn, den 24. Mai 1948

 

An alle Schachvereine des Bezirks IX - Limburg:

Der hiesige Schachverein "Lahn" veranstaltet in der Zeit vom 4. bis 6. Juni 1948 "Drei Schach-Werbe-Tage, zu denen Sie herzlichst eingeladen sind.

Nachstehend geben wir Ihnen die Veranstaltungsfolge bekannt:

 

Freitag, den 4.6.1948, um 18.00 Uhr

Es spielen simultan an je 80 Brettern

Stadtmeister A. Althoff, Limburg und
2. Hessenmeister Dr. Ostrowski, Limburg

 

Samstag, den 5.6.1948, um 18.00 Uhr

a) Jugendmeisterspieler Graschul, Wiesbaden spielt simultan
gegen Jugendspieler des Bezirks Limburg

b) Bezirksauswahlmannschaft gegen die
A-Klasse des Schachvereins "Lahn"

c) um 20.00 Uhr: Vortrag "Geschichte des Schachs"
von Bezirksmeister Reimann Limburg

 

Sonntag, den 6.6.1948, um 10.00 Uhr

Bezirks-Blitz-Turnier (an ca. 40 Brettern)

 

um 14.00 Uhr:

a) Hessenmeister A. Archipoff, Darmstadt
spielt Blindpartien, an 3 Brettern

b) Jugendmannschaft Wiesbaden, gegen
Bezirks-Jugendmannschaft Limburg

Zum Abschluß der "Limburger Schachtage" finden wir uns am Sonntagabend, um 20.00 Uhr (im großen Saal des St. Georghofes) zum geselligen Beisammensein und Tanz, wo allerlei Überraschungen warten.

Die anderen Veranstaltungen von Freitag bis Sonntag finden in den oberen Sälen des St. Georghofes statt.

Wir bitten Sie nun um umgehende Mitteilung (spätestens jedoch bis zum 1. Juni 1948.) an welchen Veranstaltungen Sie sich beteiligen wollen.

Die Bezirks-Auswahlmannschaft setzt sich aus den je 2 besten Spielern der Vereine zusammen.

Bei den Jugendspielen sind alle Jugendlichen (auch Nichtmitglieder) bis zum 21. Lebensjahr zugelassen.

Die Teilnahmemeldungen sind namentlich einzureichen!

Alle Teilnehmer melden sich jeweils rechtzeitig vor Beginn des Spieles bei der Turnierleitung.

In Anbetracht der Knappheit der Schachspiele, werden die Teilnehmer gebeten, die erforderlichen Schachspiele mitzubringen!

 

 

PS. Für event. Übernachtungen haben die Teilnehmer selbst zu sorgen.

 

Mit den besten Schachgrüßen

Schachverein "Lahn Limburg"

 

 


 

Bezirksmeisterschaft

 

Einzelmeisterschaft am 21. und 22. Februar 1948 im Dom Hotel in Limburg/Lahn

An den Einzelmeisterschaften nahmen teil:

 

In der Klasse A:

Brett 1 Sokolowski Kurt

Brett 2 Schäfer Friedel

 

In der Jugendgruppe:

Brett 1 Garzinsky Kurt

Brett 2 Frohwein

Brett 3 Laux Rudolf

Brett 4 Gebhardt Fritz

 

In der A. Klasse konnten nur Limburger sich behaupten. Sie belegten die ersten drei Plätze.

In der Jugendgruppe überraschte das kämpferische Verhalten des 12-jährigen Vereinsanwärters Fritz Gebhardt. Er belegte den dritten Platz in der Bezirksklasse. Fritz Gebhardt wurde in Aussicht gestellt, an der hessischen Meisterschaft 1948 teilzunehmen.

 

 


 

Mitgliederversammlung

 

1. Herr Jakob Weingarth wurde am 01. Januar 1948 Mitglied unseres Schachklubs.

2. Verteilung der Mitgliederkarten.

3. Spielplan: Die Spieler der 2. und 3. Klasse haben ihre Pflichtspiele bis zum 15. März 1948 auszutragen.

 

 


 

Abschlußtabelle: Klasse B.

1. Gebhardt Erich (Schachfreund Erich Gebhardt steigt in die erste Klasse auf).

2. Kamps Edmund

3. Heusinger Gerhard

4. Mannes Karl

5. Dietz Robert

6. Hamacher Paul

7. Weingarth Jakob

8. Müller Rudolf

9. Colditz Bernhard

 

 


 

Runkel, den 15.01.1949

 

Schachklub Runkel 1947

Mitgliederversammlung 1949
 

Der erste Vorsitzende Herr Sokolowski eröffnete die Versammlung und stellte um 21.10 Uhr die Anwesenheit fest.

  1. Streichung der Mitglieder, die den Beitrag nicht bezahlt haben. Die Mehrheit stimmte dafür.
  2. Abschluß des Turniers 30. Januar 1949 Klasse A.
  3. Die Versammlung beschloß eine Kappensitzung am 12. Februar 1949 im Vereinslokal auszutragen.

 

Ende der Versammlung 22.30 Uhr.

 

Klubmeister 1949 wurde Herr Walter Kristian.

Schlußtabelle Klasse A

Rang

Name

Vorname

Punkte

1

Kristian

Walter

8,0

2

Sokolowski

Karl

7,5

3

Faustmann

Gerhard

5,5

4

Dr. Müller

Rudolf

5,0

4

Kiehnel

Alfred

5,0

6

Pätzold

Otto

4,5

7

Strohmeyer

Hermann

4,0

8

Knöpler

Friedrich

3,5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Spiele um die Vereinsmeisterschaft für das Jahr 1949 sind am 06. Februar 1949 abgeschlossen worden, da zu diesem Tag der neue Meister zur Teilnahme an die Kreismeisterschaft in Limburg gemeldet werden muß.

Unser neuer Klubmeister heißt: Walter Kristian

Er errang von möglichen Punkten 8 Punkte und wurde somit Klubmeister 1949.
Teilnehmer, die nicht die Hälfte der Spiele ausgetragen haben, werden gestrichen.

 

 


 

Runkel, den 12.02.1949

 

Schachklub Runkel 1947

 

Teilnahme an der Kreismeisterschaft 1949 in Limburg/Lahn

 

Klasse A. Herr Sokolowski spielte in Vertretung des Klubmeisters und belegte den 2. Platz.

 

Jugendgruppe: Fritz Gebhardt belegte den 3. Platz.

 

 


 

Versammlung am 26. März 1949

im Vereinslokal

 

Der erste Vorsitzende, Herr Sokolowski entschuldigte sich bei den Versammlungsmitgliedern und stellte sein Amt zur Verfügung.

Der zweite Vorsitzende Werner Schäfer eröffnete die Versammlung und überreichte dem Klubmeister 1949

Herrn Walter Kristian

die Urkunde. Die beiden alten Klubmeister 1947 Herr Faustmann und 1948 Herr Sokolowski waren nicht anwesend.

 

Tagesordnung:

  1. Nach Vorschlag des Kassierers und Schriftführers aus dem Verband bis auf weiteres auszutreten, wurde einstimmig angenommen. Für das Geld sollen Schachbretter gekauft werden.
  2. Die Spielabende werden auf Dienstag verlegt.
  3. Der Schriftführer wurde mit dem Amt des ersten Vorsitzenden, bis zur Generalversammlung, beauftragt. Ab 01. April 1949 wurde der Klub aus dem Verband Lahn abgemeldet.

 

 


 

Generalversammlung am 23. Juli 1949

 

Der erste Vorsitzende Rudolf Müller eröffnete die Versammlung und begrüßte die anwesenden, sehr zahlreich erschienenen Mitglieder. Nach dem Jahresbericht gab der Kassierer Edmund Kamps den Kassenbericht der sich wieder im Aufwärtstrend befindet und die alten Wunden verschloß.

Die Kasse wurde von Werner Schäfer für in Ordnung befunden. Der Versammlung wurde Entlastung erteilt.

Nach den Ansichten mancher Kameraden, den Klub unter anderem einem anderen Verein anzuschließen, wurde abgelehnt. Der Klub bleibt bestehen und wenn nur drei Mitglieder spielen.

Auch in diesem Jahr werden die drei ersten der Klubmeisterschaft ausgezeichnet. Der gesamte Vorstand stellte seine Ämter zur Verfügung und wurde auf Antrag von Werner Schäfer wiedergewählt.

 

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Müller Rudolf
2. Vorsitzender Kamps Edmund
Zeugwart Reichhardt Erich

 

22.15 Uhr Ende der Generalversammlung

 

 


 

Runkel, den 19.08.1950

 

Schachklub Runkel 1947

Generalversammlung am 19. August 1950 um 20.00 Uhr

in der Gastwirtschaft Erich Reichhardt zu Runkel/Lahn

 

Gegen 21.15 Uhr eröffnete der erste Vorsitzende Rudolf Müller die Generalversammlung. Er stellte die Vollzähligkeit fest, begrüßte die Anwesenden und verlas den Jahresbericht.

Kassenprüfer Walter Kristian fand die Kasse in bester Ordnung vor. Der Vorstand legte dann seine Ämter geschlossen nieder.

 

Auf Antrag wurden folgende Schachfreunde gewählt:

1. Vorsitzender Müller Rudolf

2. Vorsitzender Schäfer Werner

1. Kassierer Kamps Edmund

Materialwart Reichhardt Erich

 

1. Spielabende werden auf Donnerstag festgelegt.

2. Theo Strass wurde einstimmig als Mitglied aufgenommen.

3. Dem Schachfreund Werner Schäfer verdankt der Schachklub eine Spende von 9,- DM.

4. Der neue Klubmeister und Jugendmeister sollte aus dem Turnier ab 01. September ermittelt werden.

5. Der Beitrag wurde auf DM 0,20 monatlich festgelegt.

6. DM 60,- wurden zur Anschaffung von vier Brettern mit Spielsätzen zur Verfügung gestellt.

7. Ein Grundstock von 20,- DM sollte auf dem Konto festgelegt werden.

 

 

Ende der Generalversammlung 22.00 Uhr

 

 


 

Schachklub Runkel

Generalversammlung am 22. April 1952

um 20.00 Uhr im Vereinslokal "Zum Lord" Erich Reichhardt Runkel/Lahn

 

Der erste Vorsitzende Rudolf Müller eröffnete die Versammlung und gab den Rechenschaftsbericht für das Jahr 1951. Ebenfalls über die Verschiebung der Generalversammlung die aus Krankheitsgründen des ersten Vorsitzenden verlegt werden mußte und erst Anfang 1952 abgehalten werden konnte. Der alte Termin wird daher beibehalten.

1. Kassenbericht:
Kassierer Edmund Kamps gab den Kassenbericht mit 63,33 DM. Nach einstimmigem Beschluß wurde der Kassenbestand auf 50,- DM. herabgesetzt und der Beitrag von 13,33 DM. den Anwesenden für eine frohe und gemütliche Stunde zur Verfügung gestellt.

2. Weiterbestehen:
Zu dieser Frage waren sich alle anwesenden Schachfreunde einig, daß der Schachklub weiter bestehen bleibt.

3. Der Vorstand tritt geschlossen zurück und stellt seine Ämter zur Verfügung.

4. Neuwahl des Vorstandes:
Einstimmig wurde angenommen, daß der Vorstand verkleinert wird und erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder vergrößert wird.

1. Vorsitzender: Müller Rudolf

2. Vorsitzender: Kamps Edmund

Schriftführer:     Müller Rudolf

Kassierer:           Kamps Edmund

Zeugwart:          Reichhardt Erich


5. Der Klub wird auf Widerruf beitragsfrei gestellt.

6. Die Spieltage sind Sonntag

7. Bei Neuaufnahme von Mitgliedern wurde der Beitrag von 2,- DM festgesetzt und für Jugendliche, Schüler und Lehrlinge 0,50 DM

 

Ende der Generalversammlung um 1.30 Uhr

Die Schachfreunde gingen mit einer schönen Erinnerung nach Hause.

 

 


 

Schachklub Runkel

Generalversammlung am 04. September 1952 um 20.00 Uhr

in der Gaststätte Erich Reichhardt zu Runkel/Lahn

 

Gegen 21.30 Uhr eröffnete der erste Vorsitzende Rudolf Müller die Generalversammlung und gab den Jahresbericht.

1. Kassenbericht: Nach Prüfungsbericht von Walter Kristian konnte dem Kassierer Edmund Kamps Entlastung erteilt werden.

2. Der gesamte Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt.

3. Beitrag: Bleibt weiter Beitragsfrei

4. Spieltage: Sonntag und auf Verabredung

 

 


 

Schachklub Runkel 1947

Generalversammlung am 02. November 1956

um 20.00 Uhr in der Gastwirtschaft Erich Reichhardt Runkel/Lahn

 

Anwesende: 9 Mitglieder. Stärke der Vereins: 18 Mitglieder.

 

Gegen 20.00 Uhr eröffnete der erste Vorsitzende Rudolf Müller die Generalversammlung.

 

Die Tagesordnung:

 

1. Neuwahl des Vorstandes

2. Kassen- und Spielbericht

3. Aufnahme

4. Neuaufnahme des Spielbetriebes

5. Vorschläge für den Ausflug

6. Beitrag neu festgesetzt

7. Verschiedenes

 

Versammlungsverlauf

1. Punkt eins der Tagesordnung wurde zurückgestellt

2. Punkt zwei der Tagesordnung:
Auf einstimmigen Beschluß wurde als neues Mitglied, Herr Hans Brandes ab dem 01. November 1956 aufgenommen.

3. Punkt drei der Tagesordnung:
Der Bericht des Kassierers Edmund Kamps mußte leider wegen dienstlicher Verhinderung ausfallen.

4. Punkt vier der Tagesordnung:
Es wurde beschlossen, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Spieltag ist jeden Mittwoch ab 20.00 Uhr im Vereinslokal Erich Reichhardt. Der Wirt sagte zu, den Fernseher während der Spielabende abzuschalten. Sollte er dieser Zusage nicht nachkommen, wird in einer anzusetzenden Versammlung entschieden, in welchem Lokal künftig gespielt wird.

5. Punkt fünf der Tagesordnung:
Der erste Vorsitzende Rudolf Müller beabsichtigt einen Klubausflug durchzuführen. Das Vorhaben wird mit der Begründung zurückgestellt, daß zunächst der Spielbetrieb in Fluß gebracht werden muß.

6. Punkt sechs der Tagesordnung:
Die Mitglieder bleiben bis auf weiteres beitragsfrei, sollten dem Klub zur Zeit keine nennenswerten Ausgaben entstehen. Interessenten, die dem Klub beitreten, haben eine Aufnahmegebühr von 2,- DM. zu zahlen. Jugendliche unter 18 Jahren, die als Vereinsbewerber
aufgenommen werden, zahlen 0,50 DM.

7. Punkt sieben der Tagesordnung:
Nach einer stürmischen Debatte wurde man sich darüber einig, daß zur Existenzerhaltung unseres Klubs von jedem Mitglied eine größere Aktivität gefordert werden muß.

8. Punkt acht der Tagesordnung:
Eingebrachte Vorschläge der anwesenden Mitglieder zur Neuwahl des 1. Vorsitzenden:

Zur Wahl stehende Personen:
1. Kristian Walter
2. Schäfer Werner
3. Müller Rudolf
4. Pätzold Otto

Die Wahl ergab:
1. Kristian Walter 4 Stimmen
2. Schäfer Werner 0 Stimmen
3. Müller Rudolf 2 Stimmen
4. Pätzold Otto 3 Stimmen

Damit ist das Mitglied Walter Kristian zum ersten Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Vorsitzende Rudolf Müller übergibt die Weiterleitung der Generalversammlung an den neuen Vorsitzenden. Infolge der verhältnismäßig geringen Zahl der Mitglieder, wird über die Zusammensetzung des Vorstandes folgendes einstimmig beschlossen.

Der Vorsitzende übernimmt zugleich die Aufgabe des Schriftführers.

Der bisherige Kassierer Edmund Kamps, der nicht anwesend ist, wird wiedergewählt. Sollte er die Wahl nicht annehmen, übernimmt Otto Pätzold die Kassengeschäfte.

9. Zu Punkt neun der Tagesordnung:
Inventarverwalter bleibt das Mitglied Erich Reichhardt.

Anhang zur Wahl des Kassierers:
Der Kassierer Edmund Kamps verzichtet auf die Wiederwahl. Das Mitglied Otto Pätzold übernimmt mit sofortiger Wirkung die Kassengeschäfte des Vereins.

 

 


 

Außerordentliche Versammlung am 14. Februar 1957

 

Die Versammlung wurde im Vereinslokal Erich Reichhardt um 21.50 Uhr durch den ersten Vorsitzenden Walter Kristian eröffnet. (Verzögerung verursachte eine Fernsehübertragung).

Anwesend waren 10 Mitglieder. Stärke des Vereins 17 Mitglieder.

 

Tagesordnung:

1. Neuaufnahme

2. Im Nachgang unserer außerordentlichen Generalversammlung vom 02. November 1956

a) Bericht des Gerätewartes

b) Bericht des Kassenwartes

c) Verlegung der von Mittwoch auf einen anderen Tag

4. Abwicklung des Spielbetriebes allgemein

5. Behandlung sonstiger eingebrachter Anträge

 

Versammlungsverlauf 14. Februar 1957

1. Auf einstimmigen Beschluß wird als neues Mitglied Herr Reinhard Wunderlich rückwirkend ab 01. November 1956 aufgenommen und ist damit bereits für die angesetzte Versammlung stimmberechtigt.

2. Kassenwart Otto Pätzold gab einen Bericht über den Kassenstand, den er vom ehemaligen Kassenwart Edmund Kamps, nach weiterer Prüfung durch den ersten Vorsitzenden übernommen hat. Eine weitere Prüfung durch den ersten Kassierer, wurde infolge des niedrigen Bestandes von der Mitgliederversammlung, entsprechend den Satzungen, nicht beantragt.

2 a) Gerätebestand:
Erich Reichhardt berichtete der Versammlung über den Gerätebestand. Verschiedene Unregelmäßigkeiten konnten nicht geklärt werden. Sie sind zweifellos auf die langjährige Ruhe des Spielbetriebes zurückzuführen. Es wurde beschlossen, den gegenwärtigen Bestand neu aufzunehmen und in einer Gerätebestandsliste festzuhalten. Alle Unregelmäßigkeiten, für die praktisch der gesamte Verein verantwortlich gemacht werden muß, gelten als niedergeschlagen. Der Gerätebestand ist künftig unter Angabe des Wertes zusammen mit dem Barbestand in der jährlichen Generalversammlung bekanntzugeben.

3. Da der Gesangverein am Mittwoch seine Probeabende abhält, war es notwendig, den Spielabend auf einen anderen Tag zu verlegen. Neuer Spielaband ist Donnerstag.

4. Es wurde bemängelt, daß unser Vereinswirt unser Ersuchen, den Fernseher während des Spielabends abzuschalten nicht nachgekommen ist. (02.11.1956). Der Verein erkennt an, daß der Vereinswirt im Interesse seines Geschäftsbetriebes den Fernseher nicht abschalten kann, zumal die Fernsehabende überwiegen. Es muß aber hier festgestellt werden, daß sich ein Spielabend mit einer Fernsehübertragung nicht vereinbaren läßt. Nach einer lebhaften Diskussion gab es einen einstimmigen Beschluß zu einer geheimen Abstimmung darüber, ob die Spielerabende weiterhin in unserem Vereinslokal, oder in dem im Vorschlag gebrachten Lokal ohne Fernsehapparat, Bergklause, durchgeführt werden soll. Von 11 stimmberechtigten Mitgliedern stimmten

6 Mitglieder für die Bergklause

3 Mitglieder für unser Vereinslokal

2. Mitglieder enthielten sich der Stimme

Damit steht fest, daß unser Spielabend ab sofort in der Bergklause abgehalten wird. Vereinslokal bleibt Erich Reichhardt, wo auch unsere Versammlungen stattfinden.

Durch diesen Beschluß wurde die Wahl eines neuen Zeugwartes (Gerätewart) notwendig. Auf einstimmigen Beschluß wurde dieses Amt unserem Kassierer Otto Pätzold bis zur nächsten Generalversammlung übertragen.

Die Versammlung beschloß ferner:

Den Kauf von drei kompletten Schachspielen, die Wiedereinführung eines Mitgliederbeitrages. Er ist ab 01. Januar 1957 an zu zahlen, und beträgt 1,- DM pro Halbjahr.

 

Die Versammlung wurde um 23.30 Uhr geschlossen

 

 


 

Generalversammlung am 12. September 1957

um 20.20 Uhr im Vereinslokal Erich Reichhardt zu Runkel/Lahn

 

Anwesende: 10 Mitglieder. Stärke des Vereins 16 Mitglieder.

 

Die Tagesordnung:

1. Eröffnung durch den ersten Vorsitzenden mit einem kurzen Überblick über die geleistete Vereinsarbeiten im verflossenen Jahr, Mitgliederwerbung und dergleichen.

2. Bericht des Gerätewartes

3. Bericht des Kassenwartes

4. Bericht der Kassenprüfer

5. Neuwahl des Vorstandes

6. Neuaufnahmen

7. Beschlußfassung über sonstige, von Mitgliedern hingebrachter Anträge

8. Beschlußfassung über Satzungsänderungen

 

Zu 1.
Der erste Vorsitzende eröffnete um 20.45 Uhr die Generalversammlung. Er gab einen kurzen Überblick über die Vereinsarbeit und die Mitgliederbewegung.

Zu 2.
Kassenwart Otto Pätzold, der zugleich Gerätewart ist, gab einen kurzen Bericht über den Gerätebestand. Die Geräteliste ist in den Vereinsakten abgeheftet.

Zu 3.
Kassenwart Otto Pätzold gab den Kassenstand bekannt und stellte fest, daß ein Guthaben von 29,78 DM zu verzeichnen ist.

Zu 4.
Die Kassenprüfer Wunderlich und Hans Brandes haben die Kasse geprüft und für in Ordnung befunden.

Zu 5.
Nach Rücktritt des Vorstandes, und Verzicht des ersten Vorsitzenden Walter Kristian auf Wiederwahl infolge bevorstehenden Wohnungswechsels, wurde der Vorstand wie folgt gewählt.

1. Vorsitzender Schäfer Werner

2. Vorsitzender Pätzold Otto

Gerätewart Wunderlich Reinhold

Der erste Vorsitzende wird bei seiner Abwesenheit durch den zweiten Vorsitzenden vertreten. Kassenwart und Gerätewart vertreten einander. Der erste Vorsitzende erledigt außerdem die Geschäfte des Schriftführers.

Zu 6.
Als neue Mitglieder wurden die Herren Lamz und Karl-Heinz Späth einstimmig in unseren Klub aufgenommen.

Zu 7.
Die vom ersten Vorsitzenden neu aufgestellten Satzungen wurden ohne Abänderung einstimmig angenommen.

Zu 8.
Als Kassenprüfer wurden die Mitglieder Gerhard Demel und Fritz Gebhardt gewählt.

Die Geschäfte des ersten Vorsitzenden und Schriftführers übergeben um 21.00 Uhr an Herrn Werner Schäfer

 

Satzungen des Schachklubs Runkel 1947

 

I. Teil: Der Verein

§ 1. Name und Zweck:

  • Der Verein führt den Namen Schachklub Runkel und hat den Zweck, das Schachspiel zu fördern, den Geist anzuregen und Geselligkeit zu pflegen. Er enthält sich jeder gewerblichen, politischen und religiösen Tätigkeit.

§ 2. Das Geschäftsjahr:

  • Das Geschäftsjahr beginnt am 01.08. und endet mit dem 31.07. jeden Jahres.

 

II. Teil: Mitglieder

§ 3. Aufnahme:

  • Interessenten haben einen Aufnahmeantrag mündlich oder schriftlich bei 1. Vorsitzenden zu stellen. Sie können männlichen oder weiblichen Geschlechts sein, müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Aufnahme erfolgt nur in einer angesetzten Versammlung durch einfache Stimmenmehrheit. Bei der Aufnahme wird eine von der Generalversammlung festgesetzte Aufnahmegebühr erhoben. Jugendliche, die am Schachspiel interessiert sind, gelten als Vereinsbewerber und können erst nach Vollendung des 18. Lebensjahres als Mitglieder übernommen werden.

§ 4. Rechte der Mitglieder:

  • Alle Mitglieder haben Wahl-, Beratungs- und Stimmrecht. Sie können zu allen Ämtern des Vereins, die ohne Ausnahme Ehrenämter sind, gewählt werden, sofern sie das 21. Lebensjahr vollendet haben.

§ 5. Pflichten der Mitglieder:

  • Alle Mitglieder sind verpflichtet, das Vereinsinteresse zu wahren und die angesetzten Spielabende möglichst zu besuchen.
  • Die Entrichtung, des durch die Generalversammlung festgesetzten Mitgliederbeitrages, hat pünktlich zu erfolgen.

§ 6. Beendigung der Mitgliedschaft:

Durch a) freiwilliges Ausscheiden
b) Ausschluß
Dies erfolgt durch 2/3 Mehrheit der einberufenen Versammlung.

aa) Durch unkorrektes Verhalten vorsätzlich oder grob fahrlässig das Ansehen des Vereins schädigt oder

bb) gegen die Satzung des Vereins verstößt.

 

III. Teil Verwaltung:

§ 7. Die Vereinsgeschäfte erledigt der Vorstand.

Dieser setzt sich zusammen aus:

  • 1. Vorsitzender
  • 2. Vorsitzender
  • Schriftführer
  • Gerätewart

Je nach Stärke des Vereins kann durch Beschluß der Generalversammlung ( einfache Stimmenmehrheit) die Zahl der Vorstandsmitglieder erweitert oder eingeschränkt werden. Der kleinste zulässige Vorstand muß sich jedoch mindestens aus zwei Personen, nämlich dem 1. Vorsitzenden und dem Kassierer zusammensetzen. In diesem Falle sind die übrigen Vorstandsaufgaben auf die beiden Vorstandsmitglieder gleichmäßig zu verteilen.

§ 8. Aufgaben des Vorstandes:

  • Der erste Vorsitzende führt bei allen Versammlungen den Vorsitz und vertritt den Verein in allen Angelegenheiten. Alle Vereinsangelegenheiten sind an ihn zu richten.
  • Der zweite Vorsitzende vertritt den ersten Vorsitzenden in seiner Abwesenheit.
  • Der Kassierer erledigt die Geldgeschäfte des Vereins und führt das Kassenbuch unter eigener Verantwortung.
  • Auszahlungen im Wert von über 2,- DM. darf er nur ausführen, sofern er vom ersten Vorsitzenden dazu ermächtigt worden ist.
  • Eine ordentliche Kassenprüfung ist nach Abschluß des Geschäftsjahres von zwei Mitgliedern, die von der Generalversammlung im voraus zu wählen sind, durchzuführen. Diese sogenannten Kassenprüfer können auch unvermutet im Laufe des Geschäftsjahres die Kasse prüfen.
  • Der Schriftführer erledigt alle schriftlichen Arbeiten, führt das Bestandsbuch. Er führt außerdem das Mitgliederverzeichnis und das Protokollbuch.
  • Der Gerätewart verwaltet den gesamten Gerätebestand und führt das Bestandsbuch. Er trägt die alleinige Verantwortung.

§ 9. Wahl des Vorstandes:

  • Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Generalversammlung. Die Amtsdauer beträgt 1 Jahr. Alle Wahlen sind direkt und geheim.

§ 10. Versammlung:

  • Die Versammlung wird nach Bedarf vom 1. Vorsitzenden einberufen.

§ 11. Vereinslokal und Spielabende:

  • Werden nach Beschluß der Versammlung festgelegt.

§ 12. Folgende Beschlüsse unterliegen ausschließlich der Generalversammlung:

  • Die Wahl des Vorstandes
  • Änderungen der Satzungen
  • Festsetzung der Aufnahmegebühr und des Mitgliederbeitrages

 

IV. Teil: Besondere Bestimmungen:

§ 13. Das Vereinsvermögen ist Eigentum aller Mitglieder.

§ 14. Auflösung des Vereins:

  • Zählt der Verein weniger als fünf Mitglieder, so ist er als aufgelöst zu betrachten. Die übriggebliebenen Mitglieder beschließen über die Verwendung des Vermögens.

§ 15. Die Satzungen treten nach Beschlußfassung durch die Generalversammlung vom
12.09.1957 in Kraft.

 

 


 

Runkel, den 11.12.1958

 

Generalversammlung am 11. November 1958

um 20.15 Uhr im Vereinslokal Erich Reichhardt in Runkel/Lahn

Anwesende: 12 Mitglieder. Stärke des Vereins 17 Mitglieder.

 

Tagesordnung:

1. Eröffnung durch den ersten Vorsitzenden

2. Bericht des Kassen- und Gerätewartes

3. Bericht der Kassenprüfer

4. Beschlußfassung über den Beitritt zum Schachverband

5. Unfall des Vorstandes

6. Anträge der Mitglieder

 

Versammlungsverlauf:

Zu 1.
Der zweite Vorsitzende eröffnete um 20.30 Uhr die Generalversammlung, da der erste Vorsitzende bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht erschienen war.
Er gab einen kurzen Bericht über das Spielgeschehen im verflossenen Geschäftsjahr und äußerte sich befriedigt über die Zunahme der Vereinsspielstärke. Er erwähnte besonders den Klubkampf gegen Dehrn ( in Runkel 1 : 8, in Dehrn 4 : 4 Punkte).

Zu 2.
Der Kassierer Otto Pätzold gab einen kurzen Bericht über den Kassen- und Gerätebestand. Ersterer beträgt 69,78 DM., während bei den Geräten keine Änderung eingetreten ist.

Zu 3.
Die Kassenprüfer Wunderlich und Fritz Gebhardt haben die Kasse geprüft und für in Ordnung befunden. Dem Kassierer wurde Entlastung erteilt. Es erscheint der erste Vorsitzende Werner Schäfer (22.10 Uhr) und entschuldigt sich mit geschäftlichen Verpflichtungen. Er übernimmt die Leitung der Versammlung.

Zu 4.
Der Beitritt zum Schachverband, wird aus finanziellen Gründen mit 11 : 2 Stimmen abgelehnt.

Zu 5.
Der erste und zweite Vorsitzende legen ihre Ämter nieder. Der Vorstand wird wie folgt gewählt:

1. Vorsitzender Späth Karl-Heinz

2. Vorsitzender Pätzold Otto

Gerätewart Pätzold Otto

Zu 6.
Als neues Spiellokal wurde die Lahnbahn gewählt. Kassenprüfer bleiben Wunderlich und Fritz Gebhardt.

Es wurde für notwendig gehalten, einen Spielleiter einzusetzen. Dazu wurde einstimmig Mitglied Hans Brandes gewählt.

 

Ende der Generalversammlung 23.40 Uhr

 

 


 

Generalversammlung am 30. September 1959

um 20.00 Uhr im Vereinslokal Erich Reichhardt in Runkel/Lahn

Anwesende: 9 Mitglieder. Stärke des Vereins: 17 Mitglieder.

 

Tagesordnung:

1. Eröffnung durch den ersten Vorsitzenden mit dem Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr.

2. Bericht des Kassenwartes

3. Bericht des Gerätewartes

4. Bericht der Kassenprüfer

5. Neuaufnahme und Neuwahl des Vorstandes

6. Verschiedenes

 

Versammlungsverlauf:

Zu 1.
Um 20.40 Uhr eröffnete der 1. Vorsitzende die Generalversammlung. Er berichtete von dem regen Spielbetrieb. Von zehn aktiven Spielern seien immer sieben bis acht anwesend gewesen. Die Sieger der Vereinsmeisterschaft wurden anschließend mit einer Siegerurkunde geehrt.

Vereinsmeister wurde Fritz Gebhardt.

Erwähnt wurde der Klubkampf gegen die (B-Mannschaft Limburg), der 9 : 1 verloren ging.

Zu 2.
Kassierer Otto Pätzold gab einen Bericht über den Kassenstand, der sich auf 65,68 DM. beläuft.

Zu 3.
Beim Gerätebestand traten keine Änderungen ein.

Zu 4.
Die Kassenprüfer Wunderlich und Fritz Gebhardt haben die Kasse geprüft und für in Ordnung befunden.

Zu 5.
Hermann Brandes wurde als neues Mitglied aufgenommen. Nachdem dem Vorstand von allen Mitgliedern Entlastung erteilt wurde, ergab die Neuwahl:

1. Vorsitzender Späth Karl-Heinz

2. Vorsitzender Pätzold Otto

Der zweite Vorsitzende übt gleichzeitig die Funktion des Kassierers und Gerätewartes aus. Kassenprüfer wurden Fritz Gebhardt und Hans Brandes.

Zu 6.
Nach eingehender Diskussion wurde beschlossen, das Vereinslokal zum Spiellokal festzulegen. Maßgebend war hierbei die Tatsache, daß die Spieler in der Lahnbahn, wegen des Fernsehapparates sehr gestört waren. Erich Reichhardt gab die Zusage, das Lokal dienstags für den Spielbetrieb zur Verfügung zu stellen. An diesem Wochentag ist die Wirtschaft geschlossen, so daß der Spielbetrieb künftig störungsfrei vor sich gehen kann.

Der Vorstand wurde ermächtigt, das vereinseigene Schachspiel mit den Metallfiguren zu veräußern und dafür einen Pokal zu erwerben. Ein Verkauf unter 50,- DM. soll unterbleiben.

 

Ende der Generalversammlung 22.30 Uhr.

 

 


 

Generalversammlung am 29. September 1960

um 20.00 Uhr im Vereinslokal "Zum Lord" in Runkel/Lahn

 

Tagesordnung:

1. Eröffnung durch den ersten Vorsitzenden mit dem Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr .

2. Bericht des Kassenwartes

3. Bericht des Gerätewartes

4. Bericht der Kassenprüfers

5. Neuwahl des Vorstandes

 

Versammlungsverlauf:

Der erste Vorsitzende Karl-Heinz Späth eröffnete um 21.00 Uhr die Generalversammlung und konnte 12 Mitglieder begrüßen.

Er verlas das Protokoll der Generalversammlung vom 30. September 1959 und gab anschließend einen Bericht über das verflossene Geschäftsjahr.

Darauf folgte der Bericht des Kassenwartes Otto Pätzold. Erfreulich war die Tatsache, das im verflossenen Geschäftsjahr nur geringe Ausgaben angefallen waren.

Otto Pätzold gab auch einen Bericht in seiner Eigenschaft als Gerätewart.

Die Kassenprüfer fanden die Kasse in bester Ordnung und beantragten Entlastung.

Die Entlastung wurde dem Vorstand einstimmig erteilt. Satzungsgemäß trat der alte Vorstand zurück und Wahlleiter Werner Schäfer übernahm die Neuwahl des ersten Vorsitzenden.

Unter seiner Leitung wurde Gerhard Demel mit 9 Stimmen zum ersten Vorsitzenden und gleichzeitigen Schriftführer gewählt.

Er übernahm den Vorsitz und dankte den Versammlungsmitgliedern für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

Zum zweiten Vorsitzenden wurde Otto Pätzold mit 10 Stimmen gewählt. Er übernahm gleichzeitig das Amt des Kassenführers und Gerätewartes.

Punkt Verschiedenes:
Das neue Spieljahr läuft – laut Beschluß der Versammlung – vom 01. Oktober 1960 bis 30. September 1961.

Die Generalversammlung findet im November 1961 statt.

Das Spiellokal bleibt das Vereinslokal "Zum Lord". Die Spielabende finden jeden Donnerstag statt (8 : 4 Stimmen).

Folgende Satzungsänderung wurde beschlossen:

Die Vorstandswahl erfolgt alle zwei Jahre. Die Satzungsänderung gilt schon, für den in dieser Versammlung, gewählten Vorstand.

Der Antrag des Kassenführers, den Beitrag von 2,-DM. pro Geschäftsjahr auf 1,-DM. zu ermäßigen, wurde mit 9 : 3 Stimmen abgelehnt.

 

Ende der Generalversammlung 22.30 Uhr

 

 


 

Die Spielerabende unseres Spiellokals "Zum Lord" waren das ganze Jahr über ausreichend besucht. In den letzten Monaten waren bis zu acht Bretter besetzt. Fünf neue Schachfreunde, die sich um die Aufnahme in unseren Verein beworben haben, nahmen zum Teil schon regen Anteil an unseren Spielerabenden.

Im Frühjahr 1961 gewannen wir in Runkel einen Wettkampf gegen Dehrn mit 4 : 3 Punkten. Dabei muß man natürlich berücksichtigen, daß Dehrn mit der zweiten Mannschaft antrat.

Das Rückspiel in Dehrn verloren wir jedoch mit 3,5 : 9,5 Punkten an 13 Brettern. Der SK-Turm Dehrn hat natürlich eine größere Leistungsdichte aufzuweisen, als der Schachklub Runkel.

Vereinsmeister 1961 wurde Fritz Gebhardt mit 22,0 Punkten.

 

Bei Abschluß der Spiele ergab sich folgender Tabellenstand:

Rang

Name

Vorname

Punkte

1

Gebhardt

Fritz

22,0 : 1,0

2

Kristian

Walter

17,0 : 5,0

3

Späth

Karl-Heinz

16,0 : 6,0

3

Pätzold

Otto

16,0 : 6,0

5

Brandes

Hans

13,5 : 8,5

6

Demel

Gerhard

12,0 : 11,0

7

Gebhardt

Erich

9,0 : 14,0

8

Schäfer

Werner

7,5 : 14,5

8

Reichhardt

Erich

7,5 : 14,5

10

Schuy

Josef

6,0 : 17,0

10

Müller

Rudolf

6,0 : 17,0

12

Heinrichs Jun.

Leo

5,0 : 19,0

13

Brandes

Hermann

4,0 : 10,0

 

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