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In den Wirren der Nachkriegszeit, als das “Gröbste” vorbei war, die Familien wieder einigermaßen geregelten Tätigkeiten nachgingen, hatte man auch wieder Zeit, um sich auf alte Werte zu besinnen. So fanden sich einige begeisterte Schachspieler zusammen, um einmal in der Woche ihrer Leidenschaft zu frönen. Dies geschah entweder in einem Runkeler Lokal, oder Zuhause bei einem Kamerad in der guten Stube. So war es eigentlich nur eine logische Folge und eine Frage der Zeit, einen Schachklub ins Leben zu rufen! Am 01.08.1947 wurde in der Gaststätte Erich Reichhardt (Zum Lord) der damalige Schachklub gegründet. Es fanden sich fünfzehn Personen ein, aus denen man den Vereinsvorstand wählte.
Der erste Vorstand setzte sich nach der Wahl folgendermaßen zusammen:
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Vereinsfunktion
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Name
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Vorname
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Stimmen
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1. Vorsitzender
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Hamacher
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Paul
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9 Stimmen
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2. Vorsitzender
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Faustmann
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Gerhard
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12 Stimmen
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1. Schriftführer
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Kristian
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Walter
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12 Stimmen
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2. Schriftführer
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Heusinger
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Gerhard
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11 Stimmen
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1. Kassierer
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Pätzold
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Otto
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15 Stimmen
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1. Inventarverwalter
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Reichhardt
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Erich
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15 Stimmen
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Auf diesem Foto, das aus dem Jahr 1987 stammt, sind noch acht der Gründungsmitglieder des Jahres 1947 abgelichtet, die heute leider zum grössten Teil nicht mehr leben!. Abgelichtet von links nach rechts: +Robert Dietz, +Erich Gehardt, +Walter Kristian, +Gerhard Faustmann, Gerhard Demel, Fritz Gebhardt, +Erich Reichhardt und +Otto Pätzold.
Somit leben leider nur noch die Gründungsmitglieder: Gerhard Demel und Fritz Gebhardt.
Doch im Laufe der Zeit spaltete sich der Schachklub in zwei Lager. Die einen wollten ihr gewohntes “Kaffeehaus-Schach” weiterspielen, während der andere Teil sich mit anderen Mannschaften im sportlichen Wettkampf messen wollte. So kam es 1970 zum Bruch und man trennte sich. Es entstand ein zweiter Runkeler Schachverein mit dem Namen “Schachfreunde Runkel”. Jeder kochte sein “eigenes Süppchen”, konnte aber keinen rechten Erfolg verbuchen. 1973 entschlossen sich die Vorstände des Schachklubs und der Schachfreunde zu einer Fusion, die den Namen “Schachgemeinschaft Runkel 1947” tragen sollte. Endlich hatte die Vernunft gesiegt!
Alle relevanten Daten, Bilder und teilweise Auszüge aus Urschriften hierzu, finden Sie in der Vereinschronik, die ich Schritt für Schritt einstellen werde.
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